Ley’densdruck: Jeder ist ersetzlich – wir auch?

Lange wird es nicht mehr dauern, und die ersten Autos rollen ohne Zutun ihrer Fahrer über die österreichischen Straßen. Das wird Folgen haben und Fragen aufwerfen: Worüber werden wir mit unserem Beifahrer streiten, wenn keiner mehr zu dicht auffährt, zu schnell fährt oder falsch abbiegt? Brauchen wir noch Fahrschulen? Wie werden 18-Jährige in Zukunft ihre Coolness unter Beweis stellen? Lassen autonome Autos an der Ampel den Motor aufheulen? Erkennen sie mit Hilfe ihrer zahlreichen Sensoren den kriechenden Toyota Prius auf der linken Spur und aktivieren die Lichthupe? Werden Partnerschaften harmonischer, wenn wir nicht mehr über die Frage streiten müssen, wer fahren muss und wer trinken darf? Werden wir in Summe also wieder mehr Alkohol trinken? Und die Afterhour vielleicht auf der Rückfahrt feiern? Werden Autos sich selbstständig aus dem Halteverbot schleichen, wenn sich eine Politesse nähert? Wie viele Einnahmen entgehen dem Staat dann durch die fehlenden Strafmandate? Alles ungewiss, alles ungeklärt, die Zukunft wird es zeigen. Doch viel brennender ist eine andere Frage: Wird diese steigende Technisierung nach Eroberung des Straßenverkehrs auf andere Bereiche des täglichen Lebens übergreifen? Wird sie die Ausübung verschiedener Berufe beeinflussen? Oder gar Berufe ersetzen? Uns Zahnärzte ersetzen???

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Quelle: dentaljournal.co

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